Barbara Stirnimann

Reise nach Costa Rica & Panama

Im November bereiste unsere Lateinamerika Spezialistin, Barbara Stirnimann, Costa Rica und Panama. Dabei erkundete Sie einige der schönsten Plätze und übernachtete in Hotels, bekannt für ihre Symbiose von Nachhaltigkeit, Individualität und Verantwortung gegenüber Biodiversität, Land und Leuten.

Costa Rica und Panama: Nachhaltiger Luxus

Im November durfte ich einige Tage in den wunderschönen Hotels der Cayuga Collection verbringen und dabei die Schönheit Costa Ricas und Panamas erleben.

Der Aufenthalt in den Hotels ist bereits ein sehr angenehmes, verwöhnendes Erlebnis. Alle Häuser sind Teil der Marke Cayuga. Jedes gehört individuellen Besitzerinnen und Besitzern. Zusammen überzeugen sie mit gemeinsamem Konzept und individuellen Handschriften.

Alle Hotels leben die Philosopie «Luxury Rewilded»: Luxus darf nicht auf Kosten der Umwelt und lokalen Gemeinschaft gehen, sondern Nachhaltigkeit und Luxus muss sich gegenseitig verstärken. Die Hotels befinden sich bewusst mitten in der Natur, um den Menschen eine tiefe Verbindung mit Ihr zu ermöglichen. Das gilt für Gäste wie auch für Mitarbeiter und führt dazu, dass man den Ort nicht nur schätzt und geniesst, sondern auch mit Stolz schützt und erhält.

Was mich in jedem Haus sehr angesprochen hat, sind die exzellent geschulten, sehr freundlichen und zuvorkommenden Mitarbeiter. Sie versprühen Kompetenz, Freude an ihren Tätigkeiten und Stolz auf ihre Heimat und bringen Ihre Fähigkeiten zum Ausdruck. Viele sind bereits lange dabei, aber auch neue Mitarbeiter werden gefordert und gefördert.

Die Grundstücke sind grosszügig und immer eine Mischung aus gepflegten Gärten und natürlichem Lebensraum für Flora und Fauna, was zu tollen Beobachtungen und einer sehr entspannten, privaten Atmosphäre führt.

In allen Hotels werden möglichst lokale Produkte in den Restaurantküchen verwendet, zum Teil in den eigenen Gärten angebaut.

Manuel Antonio, Arenas del Mar

Meine Reise startet an der Pazifikküste im Hotel Arenas del Mar.

Die Anfahrt führt steil hinunter auf eine Talsohle, anschliessend im Golfcart durch den Regenwald zur Rezeption. Nach unkompliziertem Check-In, geht es gleich zum Zimmer. Etwas verblüfft nehme ich ein grosses Getöse wahr und kann es nicht einordnen. Es sind die pazifischen Wellen, die auf beiden Seiten der Klippe, auf der sich mein Zimmer befindet, brechen. Mein Zimmer ist gross, hell, modern und gemütlich eingerichtet. Die grossen Fensterfronten und der Balkon geben den Blick auf den nächtlichen Strand frei. Klimaanlage und Ventilator schalte ich gleich aus, öffne die Balkontür und schliesse die Fliegengittertür, damit auch kein Affe oder Gecko zu Besuch kommt. Nach einer erfrischenden Regenwalddusche erkunde ich die Minibar und bestelle mein leckeres Abendessen. Überall in Costa Rica gibt es Trinkwasser ab den Wasserhähnen. Für mich passt dies bestens und das Wasser in Manuel Antonio hat auch noch einen feinen Geschmack. Die feinen «Frucht-Sodas» lasse ich noch im Kühlschrank stehen. Bei einer frischen Brise, den tosenden Wellen und den Geräuschen des Regenwaldes, lasse ich mich in meinem bequemen Bett in den Schlaf lullen.

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Am nächsten Morgen bin ich bereits um 05:15 Uhr unterwegs. Die Tiere sind schon aktiv und ich mache mich auf den Weg an den schönen Strand. Zu Fuss geht es fünf Minuten steil nach unten. Hier befindet sich das zweite Restaurant, der zweite Pool, das Spa, einige Zimmer und eine schwer erreichbare, fast private Bucht. In Costa Rica sind grundsätzlich alle Strände öffentlich. Obwohl das Hotel 38 Zimmer hat, sind diese fast unsichtbar in die Hügel integriert. Ich geniesse die Morgensonne und Aussicht auf den 3km entfernten Manuel Antonio Nationalpark. Über einige Felsen kann ich bei Ebbe auch die kilometerlange Playa Espadilla erreichen. Zurück zum Hügelkamm geht es bequem im Golfcart.

Oben angekommen geniesse ich zusammen mit meinen Reisekollegen ein ausgiebiges Frühstück. Süss oder salzig, mit vielen frischen Früchten oder auch dem typischen Gallo Pinto (Reis und Bohnen). Alles mit viel Liebe zum Detail serviert und lecker zubereitet.

Anschliessend geht es mit Julian, dem Guide vom Hotel, in den Manuel Antonio Nationalpark. Unser Eintritt ist um 8 Uhr und bereits hat es einige andere Besucher. Jedoch müssen wir nicht anstehen, da wir in der Nebensaison unterwegs sind. Es ist bereits warm und sonnig. Glücklicherweise hat es nur in der Nacht geregnet. Julian erklärt uns einiges über die Geschichte des Parks, eine ehemalige Bananenplantage und heute ein sich erholender sekundärer pazifischer Regenwald. Dann treffen wir auf die ersten tierischen Bewohner: eine zentralamerikanische Totenkopfaffenfamilie frisst direkt beim Weg und unterhält uns.

Weiter geht es mit Schlangen, die wir dank des Teleskops ungefährlich mit einigen Metern Abstand betrachten können. Auch die Brüllaffen lassen sich in den Baumkronen blicken.  Natürlich fehlen auch die ersten grüngrauen Knäuel auf den Bäumen nicht. Die entpuppen sich als Faultiere.

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Am Strand von Manuel Antonio können wir uns in der Umkleide bequem in unsere Badesachen stürzen und das warme Wasser und die Wellen geniessen. Dabei hütet Julian unsere Taschen vor den diebischen Weisskopfaffen. Nach einer Dusche geht es weiter auf die andere Seite der Bucht, wo wir uns von den stark giftigen Manchineel Bäumen fern- und nach Kaimanen Ausschau halten. Wir gehen gemächlich zum Eingang zurück, auch wenn es noch weitere Teile des Parks zu entdecken gäbe. Ein leichtes, sehr feines Mittagessen am Strand von Arenas del Mar wartet auf uns und etwas Zeit zum Entspannen in der kleineren Bucht oder am langen Strand von Espadillas. Um 18 Uhr geht es auf dem hoteleigenen Rundweg auf Nachttour. Die ist eindrücklich, wir sehen einige Faultiere am Schlafen, viele verschiedene Frösche - unter anderem den ballgrossen Ochsenfrosch - Echsen und viele Spinnen, unter anderem die «Harry Potter Spinne». Dann wird der Regen stärker und wir flüchten ins Trockene. Den Rotaugenlaubfrosch sparen wir für später auf und lauschen nur seinem Ruf.

Das Hotel eignet sich ausgezeichnet für Familien, Paare oder Freunde, die gerne unkomplizierten Luxus in schöner Lage geniessen möchten.

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Kura Design Hotel, Savegre und Isla Palenque (Panama)

Schon heisst es Abschied nehmen und wir fahren der Küste entlang nach Süden. Leider regnet es stark und das hohe Elefantengras verdeckt die Aussicht auf den Pazifik. Nach zwei Stunden treffen wir am Parkplatz des Kura Boutique Hotel ein. Hier werden wir abgeholt und im Geländewagen auf sehr steilen Strassen bis zum Hotel gefahren (10 Minuten). Das Hotel liegt oben auf dem Hügelkamm und geniesst einen unverbaubaren, herrlichen Blick auf die «Walflosse» von Uvita.  Das «adults only» Hotel verfügt über nur acht sehr offen gestaltete Doppelzimmer, minimalistisch dekoriert in Schwarz und Weiss, mit einer Panoramawand aus Glass, welche den Blick über die bewaldeten Hänge zum Pazifik freigibt. Der Infinity Pool schwebt zwischen Meer und Himmel. Hier ist das Essen exquisit, ein Genuss für Gaumen und Auge. Wer auf seiner Reise einige Tage die Seele baumeln lassen möchte, und gerne erhaben über Wald und Meer thront, oder einige Tage Zweisamkeit geniessen möchte, ist hier gut aufgehoben. Auch wenn die Anfahrt etwas steil ist, kann man mit einem 4x4 gut hochfahren. Wer nicht selber fahren möchte, kann das Auto im sicheren Parking stehen und sich abholen lassen. Von hier kann der Zentralpazifik zwischen Manuel Antonio und Sierpe gut entdeckt werden. Nach San José sind es auch nur vier Stunden Fahrt oder 30 Minuten im Helikopter.

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Nach dem Mittagessen geht es bei strömendem Regen weiter nach Süden. Die Panamericana ist in gutem Zustand, wenn auch schmal und stark befahren. Pünktlich zu unserer Grenzüberschreitung nach Panama hört es auf zu regnen. Der Grenzübergang am Paso Canoas ist unkompliziert. Wir bezahlen die Ausreisesteuer und fahren 100m weiter zur panamaischen Behörde, dort wird unser Gepäck angeschaut, Pässe gestempelt und schon werden wir von Ivan empfangen. Auf dem Weg halten wir noch an einer Tankstelle, kaufen Erfrischungen und benutzen WCs und den Bankomaten, um US-Dollars für Trinkgelder zu beziehen.

In Boca Chica angekommen, geniessen wir eine 20-minütigen Bootsfahrt zur Insel Palenque.

Hier beziehen wir als Gruppe die Villa für 12 Personen, mit persönlichem Chef, Barmann und weiterem Personal. Ein schöner Pool, privater Strand und für kleinere Kinder das Planschbecken neben der Bar, dazu die verschiedenen Schlafzimmer, bilden eine private Einheit. Ideal für Mehrgenerationenfamilien oder eine Gruppe von Freunden. Alles ist unkompliziert und zum Wohlfühlen eingerichtet. Die Zimmer sind grosszügig, wenn auch nicht jede Suite über denselben Meerblick verfügt. Da die Villa am Hang liegt, werden die Zimmer und der Strand über Stufen erreicht.

Für die Hauptmahlzeiten gibt es Plattenservice, somit können wir die verschiedensten Gerichte probieren: ausgezeichneter Fisch und Fleisch, Gemüse aus dem eigenen Garten und feine Fruchtdesserts. Das Essen ist saisonal. Zutaten und Kombinationen basieren auf landestypischen Gerichten, perfekt verfeinert und von bester Qualität.

Nach einem feinen Frühstück machen wir uns auf einen Kanuausflug und erfahren beim Endpunkt noch einiges über die Ureinwohner, besuchen eine Fledermaushöhle und geniessen das Bad im Pazifik. Dann geht es auf eine kurze Wanderung über die Insel und wir lassen uns von der Tier- und Pflanzenwelt bezaubern. Am späten Nachmittag geht es auf einen Bootsausflug und wir finden Delfine. Für das Abendessen verlassen wir die private Villa. Wir gehen zum Hauptteil des Hotels, auf der anderen Seite der Insel. Hier liegen die acht individuellen Casitas, alle mit direktem Meerblick, das Restaurant, die Bar, der Swimmingpool und das Spa. Die Casitas werden von drei Seiten Jungel und einer Seite Strand umschlossen und besitzen ein outdoor Badezimmer.

Wir werden noch mit einem Rumtasting bei Sonnenuntergang auf das bevorstehende Abendessen eingestimmt und anschliessend mit einem Festessen vom Grill verwöhnt.

Das Hotel ist ideal zum aktiven Auftanken, für Geniesser von Natur, Meer und gutem Essen und für Flitterwochen.

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Cahuita, Aguas Claras

Mit dem Boot geht es wieder zurück auf das Festland und von dort per Bus quer durch Panama. Ein wunderschönes, sehr hügeliges Gebiet, durchzogen von sehr gepflegten Dörfern und typischen Szenen des täglichen Lebens. Wir halten für einen Kaffee auf dem Pass und ich kaufe bei einer lokalen Bäuerin und ihrer Enkelin Bohnen. Das ist das Einzige, was sie verkauft, und dafür ist sie zwei Stunden den Berg zur Hauptstrasse hochgelaufen. Ausserdem kommt ein Pick-up vorbei, mit zwei Stieren auf der Ladefläche und Bananen auf dem Dach.

Etwas später haben wir eine Panne. Der Fahrer organisiert innerhalb 45 Minuten einen Ersatztransport, ein gutes Netzwerk ist alles. Unser neuer Fahrer ist wenig kommunikativ, auf Nachfrage bestätigt er, dass er üblicherweise nur im lokalen Transport arbeitet. Er fährt gut, unterstützt von seiner Pindín Musik. Auf meine Bitte hin legt er das Telefon während des Fahrens zur Seite. In Changuinola hält er und steigt wortlos aus. Eine umtriebige, freundliche Strassenszene umgibt uns, Studenten, Leute die auf den Bus warten, Hausfrauen, die Einkaufen und Männer, die von der Feldarbeit kommen. Wir nutzen das öffentliche WC der Busstation (sehr sauber) und kaufen im Almacen ein, dann geht es zur Grenze von Costa Rica bei Guabito. Dort werden wir ausgeladen. Zu Fuss geht es zuerst zum panamaischen Migrationsbüro und gleich 300m über den Grenzfluss zur Migrationsbehörde der Ticos. Ausser, dass es sehr heiss ist und sich sofort eine Schlange bildet, ist der Grenzübertritt einfach. Auch hier wartet der Chauffeur auf uns und fährt uns eine Stunde nach Cocles.

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Das Hotel Aguas Blancas ist eine kühle, schöne Oase. Die meisten Gebäude sind im karibischen Stil gebaut, grosse Veranden, geschnitzte Holzgeländer und luftdurchflutet. Die Bungalows haben ein mittelgrosses Schlafzimmer mit sehr grossem Bad, die Veranda mit Esstisch und Sofaecke sind typisch. Alles ist von tropischen Pflanzen umgeben, die für ein kühles Klima und viel Privatsphäre sorgen. Wer zur Hotelbar am Strand will, muss ca. 100m zu Fuss gehen und verlässt das Hotelgelände kurz. Die Bar steht in einer ca. 30m breiten «Bucht», daneben befindet sich gleich ein langer Strand mit nur wenigen Besuchern. Das karibische Meer ist hier glasklar und es gibt wenig Strömung. Die ersten 80m sind sehr flach, wunderbarer heller Sand bildet den Untergrund.

Am frühen Morgen nehmen wir an einer Yogastunde mit einer Geräuschkulisse aus Vogelstimmen, Brüllaffen- und Ara - Rufen und den Kau-Geräuschen der Agutis teil. Dann geht es auf einen Ausflug in den Cahuita Nationalpark. Dort zählen wir sicher 15 Faultiere, ausserdem bestaunen wir gleich neben dem Eingang eine gelbe Greifschwanz- Lanzenotter. Die Tierbeobachtungen sind zahlreich, Land- und Wasserschildkröten zeigen sich, ebenso wie runde Stachelrochen, Krebse und viele Reiher. Tucane und Reiher lassen sich bei ihrer Nahrungssuche nicht stören, und auch grosse schwarze und grüne Leguane tummeln sich in den Ästen. Natürlich tragen auch Brüll- und Weisskopf Kapuzineraffen zu unserer Unterhaltung bei. Der Spaziergang ist nicht anstrengend und sehr empfehlenswert. Auch hier ist das karibische Meer ständiger Begleiter und Umziehkabinen und Duschen stehen beim Ausgang zur Verfügung.

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Wir erfrischen uns im Hotel mit feinem Ceviche, dass wir bei einem Kochkurs selbst zubereiten, und dann geht es bereits auf unseren Kanuausflug in Punta Uva. Hier werden wir mit vielen Sichtungen sich sonnender Schildkröten verwöhnt, auch das Faultier und die Brüllaffen zeigen sich. Wo der Fluss zu seicht wird, gibt es heilenden Mineralschlamm, unverzüglich verwöhnen wir uns alle mit Gesichtsmasken gegen das Altern. So geht es zurück zum Meer und von da umrunden wir zu Fuss Punta Uvita und geniessen bei einem Bad im Meer den Sonnenuntergang am Familienstrand von Playa Grande.

Wir verabschieden uns und per Kleinflugzeug geht es nach San José. Der Flug ist leider wolkenverhangen, trotzdem kann ich abwechselnd Blicke auf die Monokulturen und die bewaldeten Hänge der Vulkane werfen.

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Senda Monteverde

Nach einer Übernachtung am Flughafen mache ich mich am nächsten Morgen auf den Weg nach Monteverde.

Wieder führt der Weg durch die wunderbare, dichtbesiedelte Hügellandschaft von Costa Rica. Ich mache einen Umweg, vorbei an La Fortuna, dann mit dem Boot über den Arenalsee und schliesslich über die teils ungeteerten Bergstrassen via Tilaran nach Monteverde.

Hier werde ich bereits im Hotel Senda Monteverde erwartet. Ich erhalte ein Premium Zimmer mit wunderbaren Panoramafenstern, die bei gutem Wetter den Blick bis an den Pazifik freigeben. Der Garten ist sehr gepflegt, trotzdem so gestaltet, dass diverse Tiere hier zuhause sind. Ich besichtige auch die Standardzimmer, diese sind gross und von Vegetation umgeben, was mir die Sichtung des Motmot direkt vor der Veranda ermöglicht.                                                                       

Im Hotelrestaurant El Sapo verwöhne ich mich mit einem ausgezeichneten Abendessen, die Karte ist vielfältig und abwechslungsreich. Das Hotel hat ein schönes Spa und derzeit wird ein kleiner, ungeheizter Pool gebaut.                                                           

Das Senda Monteverde ist der ideale Rückzugsort für den naturverbundenen Gast, der es schätzt - im Zimmer mit Terrasse - Platz und Ruhe zu haben, dezenten, sorgfältigen Service und gutes Essen und Trinken geniesst.                             

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In Monteverde mache ich diverse Ausflüge. Der Eintritt in das Aguti Reservat, gleich hinter dem Hotel, ist im Übernachtungspreis inbegriffen und bietet viele Wege durch den Nebelwald. Im Curicancha Reservat sind die Wege sehr breit, so können geheingeschränkte Gäste eine Rundfahrt mit dem Golfcart unternehmen. Lohnenswert ist eine geführte Tour. Mit meinem Guide ging es in das Monteverde Reserve. Die Sichtung des farbenprächtigen Quetzal ist neben den wunderbaren Bäumen und Farnen ein besonderes Erlebnis - und dank des Wissens des Guides und seines Teleskops - möglich.

Was in Monteverde natürlich nicht fehlen darf, ist der Besuch der Hängebrücken bei Santa Elena (das sind die längsten). Bei mir hat es in Strömen geregnet. Alle Gruppen sind mir beim Eingang entgegengekommen und haben sich ins Trockene gerettet. Ich habe mir meinen Regenponcho und Sandalen angezogen, die Hosenbeine übers Knie gekrempelt und auf ging es. Pura Vida, ich war fast allein unterwegs. Es war wie im Märchen mit dem dampfenden Wald, glitzernden Mosen und Flechten und blühenden Orchideen. Sobald der Regen nachliess, war auch die Tierwelt sofort aktiv und sichtbar. Hier hätte ich auch gerne das Reptilienhaus und den Schmetterlingsgarten besucht, leider war meine Zeit zu knapp. In Monteverde gibt es aber noch viel mehr zu entdecken, Nacht-, Kaffee- und Landwirtschaftstouren, Reitausflüge oder Ziplining sind nur einige der Angebote.

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Zum Schluss möchte ich Sie noch zu einem Ort in Costa Rica mitnehmen der kein Hotel der Cayuga Collection vorweisen kann.

Guanacaste beim Palo Verde Nationalpark

Von Monteverde nehme ich den Mietwagen (hoch ab Boden aber nur 2x4 WD) und fahre über die Bergstrasse via Las Juntas ins Tiefland. Die Puente La Amistad führt über den zweitgrössten Fluss (Tempisque) von Costa Rica mitten in das Feuchtgebiet von Guanacaste. Sabaneros (Cowboys), Brahmanenherden, einfache Dörfer und schlechte Strassen auf kleinen Dämmen, prägen das Bild. Ich begebe mich an den Rand des Palo Verde Nationalparks. Das Rancho Humo bietet acht bequeme Gästezimmer, ein Pool und schöne Aufenthaltsräume im Haupthaus. Auf vorgängigen Wunsch wird ein feines Menü für Abend- und Mittagessen serviert. In der Umgebung gibt es keine Restaurants.

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Diese Umgebung ist ökologisch mit dem Pantanal oder den Llanos zu vergleichen und Heimat für abertausende Vögel, Amphibien und Reptilien, Rotwild, Raubkatzen, Ameisenbären etc. In der Zeit von Dezember bis März treffen noch viele seltene Zugvögel wie der Jabiru oder Roslöffler ein. Es gibt Ausflüge zu Fuss, Pferd, im «Safarifahrzeug» und per Boot, auf dem Tempisque Fluss oder in den Palo Verde Nationalpark. Ausserdem kann den Sabaneros bei der Arbeit über die Schulter geschaut werden. Ich persönlich liebe die Authentizität dieser Umgebung mit einer unglaublich reichen Tierwelt, abseits der grossen Menschenmassen.

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Costa Rica und Panama sind vielseitige, gut organisierte Reiseländer. Ihre Menschen und Kulturen, gepaart mit der einfach erlebbaren Tier- und Pflanzenwelt und den abwechslungsreichen Landschaften, bieten jedem Besucher «PURA VIDA».

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Barbara Stirnimann

November 2025